Samstag, 23. August 2008

steady rumours

hallo, ihr lieben!

Ich meld mich heute mal nicht in Reiseangelegenheiten, nein, sondern mit einer kleinen Reportage des Erstkonzertes der Band "Steady Rumours" in der Con- City !


Und das war einfach unglaublich gut- tausendmal besser als die vielen Mp3s die auf meinen Laptop herum schwirren......

Für alle Banausen die gestern nicht da warn- die Band (die es nach guten 2 Jahren auch zu einem Namen gebracht hat) besteht aus:
Ulla am Bass,
Jansi am Sax,
Stefan am Micro,
Rene an der Gitarre
und Thomas am Schagzeug!



(Sorry, leider kein Foto von Thomas.......das Schlagzeug + Stefan warn ein ziemlich guter Sichtschutz!!!)



Der Auftritt war auf jeden Fall das Highlight des Abends und das Publikum hat auch sichtlich mitgerockt!!!! (und die anderen Bands waren zwar auch gut, aber nicht die besten........)


Ich kann nur sagen, wir lieben euch und die Con- City war da hoffentlich nur der Anfang..............

*KEEP ON ROCKING*

Kissi und bis bald,
*Carinchen*

Freitag, 9. Mai 2008

ISLAND STYLE

Hallo, meine Lieben!

Ich moechte Euch diesmal herzlich zu unserer Island Tour durch den Parcific einlanden.......


Los gehts mit Tonga, und hier gleich mit "The beginning of Time", wie dieses Steindings hier genannt wird!

Es ist, wie ihr wohl alle sehen koennt, ein Steintor. Aber keiner weiss so genau, wer dieses Ding auf Tongatapu gebaut hat und was es sein soll!
Man kann gewisse Sternenkonstelationen zu bestimmten Tagen im Jahr darueber sehen, aber
vielleicht war es auch einfach nur ein Stadttor......keiner weiss es so!

Auf jeden Fall wenn man bei diesen Tor den Sonnenaufgang bewundert, is es sozusagen der "erste", da Tonga ja direkt an der Datumsgrenze liegt und immer als erstes einen neuen Tag beginnt!

(Aja, ich bin natuerlich auch noch auf den Bild, fuer alle die es noch nicht bemerkt haben!!!!!)

Unser naechster Stopp auf der Inseltour waren diese durchaus beeindruckenden "Blowholes"!


Da die See an diesen Tag sehr unruhig war is das Wasser bis zu 30m durch kleine Loecher nach oben gedrueckt worden, danach ist dann noch die ganze Welle gekommen!

War echt super!
Was ihr leider hier nicht sehen koennt, war das die ganze Kueste von diesen Blowholes uebersaeht war! Soweit man links und rechts sehen koennte, hat es gespritzt und geschaumt!

2 Tage spaeter waren wir bei ruhiger See nochmal da, viel untoller, aber die Locals haben
in diesen Becken nach Muscheln gesucht!

Zu den Blowholes sind wir geradelt, ich muss euch sagen, Jansi und ich haben die Groesse von Tongatapu eindeutig unterschaetzt!


Waren gut 55km an diesem Tag unterwegs, auf einen 20kg Rad, auf den wohl schlechtersten Strassen ever! (werden mit alten Korallen belegt)!

Und dann is uns das Wasser ausgegangen! Und weil das Wetter so schoen war hatten die meisten Shops zu! (wer will schon bei strahlenden Sonnenschein arbeiten)!

Ich war kurz vorm explodieren, mit hochroten Kopf vor Hitze und dann haben wir doch noch einen gefunden...........ja, das hinter mir ist
der Shop und er hatte herlich kalte Getraenke!!!!!!!

So, zu dem naechsten Bild einen kleine Erklaerung!


Man kann hier mal gut das traditionelle Haus in Tonga sehen, eine kleine Huette oft aus Holz und hinten 2tes Haus mit Klo! (10 Kinder sind hier ganz normal, da braucht man extra Platz- ausserdem schlafen Brueder+ Schwestern nie im selben Raum)!


Diese riesen Dinger im Vordergrund sind "Tappa"!
Das ist ausgeklopfte Rinde vom Mulburry Tre
e, die dann mit Naturfarbe von Mangroven eingefaerbt und bemalt wird!

Das ausklopfen der Rinde kann man in Tonga den ganzen Tag hoeren und dann liegen diese Riesendinger immer und ueberall zu trocknen!
Je wichtiger der Anlass, desto groesser das Tappa!



Bevor wir Tonga verlassen haben, goenntn wir uns noch einen Kulturabend. Da gab es neben einem sehr gutem buffet (roher Fisch in Kokusnusscreme, seealge Tonga, Pulpo usw) auch eine sehr gute TAnz vorfuehrung!
Zu dem Buffet noch mal Kurz; da hat unsere Guide schon einen Schlachtplan ausgearbeitet gehabt, weil es von dem Essen nur begrenzt gab und er wollte, das wir alle was bekommen. Das sah dann so aus, das alle aus dem hostel beim wort Amen des Vorbeters aufgespungen sind und wie wild zum Buffet. Sah echt lustig aus!!
Zum Abschluss gabs noch eine Feuershow!!! Echt Heiss!


Dann hiess es auch schon wieder bye bye Tonga und auf nach Samoa!




Einmal In Samoa gelandet und ein paar Stunden geschlafen, haben wir schon Apia erkundet und da kann man mit seinen Blicken einfach nicht an den Farbenfrohen Bussen vorbei. Man beachte, dass es sich in echt um alte LKW handelt, denen ein toller aber nicht sicherer Holzaufbau verpasst wurde. so was is dann fuer 30 Leute zugelassen, wird mit ueber 60 bepackt und is dann 1 1/2 Stunden ueber die Insel unterwegs.
Kuschlig und ein Erlebnis fuer sich :)




Nach ein paar Tagen mit kleinen Ausfluegen und Souvenirshopping, inklusive der ersten Magen DArm verstimmung, dann auf die Suedseite Upolu's wo uns schoene Straende uns viele Korallen, mit darin versteckten Fischen, erwarteten. Sehr erholsam! Sehr Ruhig!
Fuer das Bild bin ich auf den naechstgelegen Huegel gekraxelt. Von dort kann man schoen die Riffkante sehen. (dort wos weiss schaeumt)



Die Samoaner sind ja nicht gerade fuer ihren Arbeitseifer beruehmt geworden (eher fuer gute Rugbyspieler) , aber zu ihrer Verteidigung muss man sagen, das das wetter auch eher zum rasten einlaedt!
Auf diesem Bild auch zu sehen. Typisch Samoa! Das "Fernsehkammerl" (uebrigens hochmodern fuer samoa) is eine Strandfale und unterscheidet sich vom urspruenglichen, und zum teil immer noch im Einsatz befindlichen Hausbau nur durch seine Groesse. Faul sein kann so schoen sein!


Es Gibt in Samoa nur einmal die Woche wo Puenktlichkeit zaehlt und das is am Sonntag beim Kirchgang.
Da koennen die Dorfbewohner ansonsten auch noch so herumlafen, aber am Sonntag wird das weisse Festgewand angezogen, kraeftig in die Kirchenkassa eingezahlt (wird ja schliesslich auch laut vorgelesen wer vielviel gespendet hat) und gemeinsam geschwitzt gesungen und gefeiert!

Es is auf jeden Fall ein Erlebnis und ereignis, was bei keinem Samoabesuch fehlen darf!

Carinas Sitznachbarin hatte mit ihr mitleid und hat deswegen gleich fuer beide gemeinsam gefaechert.
Der geflochtene Faecher uebrigens ein must have fuer jeden Samoaner/-in der was auf sich haelt.



Einen Daytrip haben wir zum To Sua Ocean Trench gemacht.
Da is ein ca.30 meter tiefes, 30m durchmesser Loch im Boden in etwa 100m Entfernung vom Meer. Durch eine Hoele sind sie verbunden und man spuehrt das Wasser rein und rausrauschen. is dann wie ein leichter sog...

Der Einstieg wurde etwas entschaerft, und es giebt jetzt statt einer Strickleiter ein normale. da es aber kein Gelaender gibt und man oben um Die Leiter seigen muss is es trotzdem noch ein Nervenkitzel.

Drinne dann zu schwimmen und nach oben zu sehen is es auf jeden Fall wert!!



Nach einem Zwischenstop in Apia fuer eine Nacht sind wir mit der Faehre nach Savaii, die zweite insel gefahren. Dort is zu beginn des letzten JAhrhunderts ein Vulkan ausgebrochen, hat ein dorf vernichtet und eine deutlich sichtbare Spur hinterlassen.
Die Leute scheint das allerdings nicht zu stoeren, wei auch damals keiner ums leben gekommen is und haben sich bei den fruchtbaren Boeden wieder angesiedelt.
Sieht halt etwas gewoehnungsbeduerftig aus...




Weils sonst nicht besonders viel zu tun gab, hab ich mir Arbeit gesucht und jede Menge Kokosnuesse geknackt.
die jungen gruenen gehen besonders schwer auf, dafuer sind sie aber herrlich zum trinken. Hat auch gleich den Vorteil des sparen gehabt und is auch noch gesund!
Wie ein NAturisostar im formschoenen Bio behaelter.
Ich mag Kokosnuesse! und Carina sichtlich auch!



Weil wir gerade beim leiblichen wohl sind;
Da hab ich noch ein Bild mit den typischen Gerichten von Samoa. Fisch (in dem FAll frischer Tunfisch) in Kokosmilch gekocht und das gruene ist Palusami ( junge Taroblaetter mit kokosmilch). Alles natuerlich im Umu (erdofen) gekocht. Dazu gibt es wie zu allem anderen Taro und Kochbananen.
Spanferkerl haben wir uns kein ganzes gekauft...
Also keine Diaet auf lange sicht und auch eine gute erklaerung, warum die Samoaner so dick, ich mein stark sind.







Jeder schoene Inseltrip geht mal zu ende und so auch dieser. Aber es gibt bald ein Wiedersehen in LA!

Bis dann Bussi, eure Weltenbummler!

Dienstag, 8. April 2008

Bye, Bye, New Zealand!!!

Von Dunedin haben wir uns wieder trennen koennen und uns in Richtung Catlands NAtionalpark auf gemacht. Viele Backpacker schwaermen ja immer wieder von dieser Gegend, die wir bei unserer Ersten Neuseelandreise einfach ausgelassen haben... Schande eigentlich!

Diese Gegend ist gespickt mit Naturspektakeln und wildlife, wie man es sonst nur selten so nahe und natuerlich zu gesicht bekommt.


Als Erstes waren wir bei Nugget Point (leider gibts dort weder Gold, noch Chicken Nuggets). Und wir HAtten glueck und Geduld und nach einer dreiviertel Stunde im Birdhide kam dann Tatsaechlich auch ein yellow eyeyd Penguin an Land. DAs sind eine der Seltensten Pinguinarten dies gibt.
Putzige viecherl!!!


Es ging dann noch ein stueck weiter zu einem Strand, an dem immer wieder Sealions gastieren und auch dort hatten wir glueck und konnten gleich 4 sichten.
Da die Keine Angst vorm Menschen haben, kann man sich denen bis auf einige Meter Naehern, aber vorsich, auch wenn sie traege aussehen mit ihren 300 bis 400 Kilos koenne sie schon mal schnell zuschnappen.





Aber nicht nur Naturschoenhaeit gibts da, sonder auch geographische Besonderheiten (abgesehen von den 3/4 Gravelroad!). Wir habens an den Suedlichsten Zipfel von der Suedinsel Geschafft und dort is der Wind gegenagen, das war mir nimma wurscht!!! Carina hat bei jedem Schritt gedroht abzuhebe und hat auch deswegen die Letzten Schritte zur Tafel nur mit mir gemacht! Gottseidank hatten wir glueck das noch jemand dort war (ausser ein paar armen Schafen)! Der HAt dann von uns dieses Photo gemacht :)



Nachdem wir die Gravelroads hinter uns gelassen haben gings richtung Invercargill. Eine der wohl weniger charmanten Staedte dieser Welt. Aber fuer einen Uebernachtungsstopp hats immer noch gereicht! Invercargill ist in Neuseeland noch fuer etwas anderes bekannt. Naemlich fuer Henry den 128 Jahre alten Tuatara!
Das sind urzeitwesen, die wohl naeher verwand mit den Dinosaurieren sind als alles andere, was es auf der welt gibt. Die sehen zwar aus , wie Leguane, sind aber gar nicht mit denen verwandt. Ausserdem sind diese Tuataras, obwohl kaltbluetler, bei 5 Grad am Aktivsten!
Komische, langsame aber interessante fiecherl!

Wie wirs so gerne machen, haben wir auch wieder mal eine kleine Hoehle unsicher gemacht!


Und das war toll- eine Limestone Cave, ca 700m lang, mit kleinen reflektierenden Pfeilen wohin man sol......der Hammer echt!
Und ich moechte besonders auf meine fetzi Gummistiefel hinweisen.........10 Nz $fuer 2 paar Schuhe!
Wie immer sehr spannend, so ganz allein in der Hoehle! Die ersten Meter furchtbar beklemmend, da schnuerts einem mal die Luft ab, wenn man nix mehr sieht ausser ein Mini- Licht, links und rechts das Tropfen von den Waenden.....schaurig schoen!

Weiter sind wir Richtung Milford Sound geduest, wunderschoen, aber leider eine Touri- Hochburg!
Unser erster Stop war ein netter Wanderweg, der dann im Laufe des Weges zu einem Bauchlauf geworden is.....naja, typisch Neuseeland halt!

Auf jeden Fall haben wir sehr schoene Rapids gesehen, die wir nur fuer euch fotographisch festgehalten haben!


Unsere Reise zum Milford Sound war erfolgreich, wir haben Mitre Peak ereicht (die Bischofsmuetze) und haben dann auch eine Boottour durch den Fjiord gemacht! Und obwohl wir keine besonderen Bootsfreunde sind, war diese Fahrt doch sehr beeindruckend uns schoen!


Sehr beeindruckende Wasserfaelle, Bergspitzen und natuerlich die Seals die man sieht. Hat sich echt ausgezahlt!
Haben den ganzen Tag am Sound verbracht, am Abend dann noch die 120km zurueck bis zur naechsten Ortschaft!

Eine lange Fahrt, relativ allein, denn die ganzen Tour- Bus- Touris warn schon weg! Nach dem sehr seltsamen Homer Tunnel (einspurig, die ganze Zeit tropfts von der Decke....) hatten wir noch das Glueck einen Kea zu sehen!


Keas sind Bergpapageien, und ziemlich freche! Wenn man ihnen die Chance gibt, klaun sie alles essbare was sie erwischen koennen aus deinen Taschen oder sie zupfen die Dichtungsgummis aus den Autos........












Hier ein typisches Neuseeland Foto!


Ich mein, dass muss man einfach lieben! Ich mein, mitten auf einer ganz normalen Strasse, an einem Montag Vormittag beginnt auch die Arbeitswoche fuer das Durschnitts- Schaf!
Der Farmer hat die armen Viecher sicher 5km in Laufschritt dahingerieben, in seinem Quad mit 2 Schaeferhunde im Anhaenger!

Einfach ein Erlebnis wenn man mitten im Geschehen is, wenn auch nur im Auto! :)

Unsere Reise ging weiter nach Waimate, den einzigen Ort in Neuseeland wo es noch Tame Wallebies gibt!

Das sind sozusagen Mini- Hopperuhs, entzueckend!
Diese Exemplare leben im Stadtpark, sehr gemuetliche Tierleins!

Jedoch in der naechsten Nacht, haben wir wiedermal wild gecampt und bei unserem letzten Lulu- Gang hats im Busch geraschelt und dann haben wirs auch schon Hoppeln gehoert! Jansi mit Stirnlampe bewaffnet nach- und wirklich, eine ganze Walleby- Herde mitten im neuseelaendischen Wald! Nett!


Nach einem Kurzen Zwischenstopp, Mit Osterhoppe in Christchurch sind wir quer ueber die Suedinsel Gerauscht. Dabei gings ueber den Arthurs Pass. In dem Gleichnamigen Nationalpark sind auch einige interessante Steinformationen, die auch International bei Boulderern (das sind Freeclimber die lieber in bis zu 5m Hoehe ohne sicherung kletter, dafuer aber sehr schwierige passagen versuchen) bekannt sind.
Dort machten wir eine zwischenstop und sind auch wenig herumgekraxelt! Zu sehen Jansi am der Gipfelstuermer!









Einmal Ueber den Pass drueber, sind wir bei Jack's retreat stehengeblieben. Dort war mal wie so vielerorts in Neuseeland eine Goldgraebersiedlung. Heute sind nur mehr ein paar rostige relikte ueber und ein kleiner, aber feiner Bushwalk, der richtig urig is!!

Abgesehen von dem schoenen Wasserfall, hab ich die Gelegenheit beim schopf gepackt und mal ein Photo von CArina mit den Riesigen Farnen, die hier in Neuseeland wachsen gemacht.
Ich denk mal, die sind schon beeindruckend, wenn mans mit den Farnbueschen bei uns vergleicht.









An der Westkueste einmal angekommen haben wir den Weg richtung Norden eingeschlagen. Einer der ersten Stopps waren die "Pancake Rocks" oder auch Punakaki Rocks, eine Steinformation die eindeutig an gestapelte Palatschinken erinnert!

Leider is dieses Gestein ein bissi unstabil und erodiert hier hin und her, aber schaut eben recht nett aus!
Hier also ein "Schattenbild" von uns beiden, mitten auf den Rocks!

Von da an hat uns unsere Reise wieder hier her, nach Auckland, zurueckgefuehrt!

Und jetzt heisst Bye, Bye, New Zealand!

Samstag, 8. März 2008

Stell den Besen in die Ecke und reis mal wieder...

Hallo, meine Lieben!

Wir entschuldigen uns vielmals, aber unser Auto ist kein guter Internet- Spot........

Hier kommen aber jetzt endlich ein paar Fotos!

Wir beginnen mit unseren "Arbeitsplatz" in Paekakariki, einem kleinen Ort 50km vor Wellington!
Ausser eine Handvoll Shopps, einem Park, dem Backpackers und den Strand hats da zwar nicht viel gegeben, aber wie man sieht auch auf diesen Strand laessts sich aushalten!
:)

Doch irgendwann hatten wir genug und dann gings mit der Blubridge- Ferry auf die Suedinsel!
Wie ihr wohl hoffentlich alle wisst is die Suedinsel von Neuseeland viel weniger besiedelt (nur ca 1 Mio. Einwohner), viel kaelter, aber auch einfach viel schoener.......
Einer unserer ersten Stops war hier, mitten im Niergendwo zwischen Blenheim und Kaikura!
Wir haben einen schoenen Tag am Strand verbracht und am Abend haben wir unser Nachtlager bei einem Wanderweg eingeschlagen und diesen sind wir dann auch noch gegangen!
Ein Traum!
Was ihr leider nicht sehen koennt, is das sich links von Jansi ein wunderschoener Blick ueber die Bucht auftut! Echt schoen!

Kaikura und die Gegend rund herum ist fuer seine reichhaltige Natur bekannt! In Kaikura kann man das ganze Jahr Wale sehen, von Orkas bis zu den ganz fetten Dingen is alles drin.......
Leider haben wir das ja wegen rauhen Seegang absagen muessen, aber zum Glueck gabs dafuer die groesst Fur Seal Colonie von ganz NZ!

Und hier haben wir den Babypool erwischt, mit den Kleinen die gerade ihre Tauchkuenste ueben und mit Kelp sielen.....(das is das Algenzeug das in der Miso- Suppe schwimmt)!
Sweet as!

(Der einzige Nachteil ist das die Viecher zwar suess ausschaun, aber gewaltig nach Fisch stinken- man richt sie immer bevor man sie sieht!)



Unser Weg hat uns dann weiter nach Christchurch gefuehrt! Da hatten wir zwar schreckliches Wetter, aber ein Museumstag tut auch ganz gut!

Nach einer Nacht mit ca 3 Mio. Campervans am Campingplatz haben wir die Stadt dann verlassen und uns auf den Weg zur Banks Peninsula gemacht, der vorgelagerten Halbinsel!

Die ist echt super schoen, 20Min ausserhalb der Stadt und die bist am Land, mit Farmen und kurvigen Strassen!
Das Wetter war uns, zumindest kurzfristig, huldig und wir konnten das Panorama geniessen........spaeter ist dann ein ziemlicher Sturm mit Nebel aufgezogen, aber auch sehr stimmungsvoll, die Wolken sind ueber die Berge gekrochen bis wir nicht mal mehr die muhenden Kuehe auf der anderen Strassenseite sehen konnten..............und ich kann euch sagen, dass war eine kalte Nacht! Auto mitten am Kamm geparkt, links und rechts Meer, Nebel und Wind!
Bbbbbrrrrrrrrr!!!!!!!!!!
Und ich sags euch, dass war nicht die einzige kalte Nacht die uns die Suedinsel bis jetzt beschert hat!

Auf der Nordinsel waren wir noch schwimmen, hier sind die Temperatueren so zwischen 10 und 18 Grad und in der Nacht wohl manchmal etwas kaelter! Das heisst wir haben uns schon Handschuhe und Thermowaesche zugelegt, schlafen mit 2-3 Decken und kochen manchmal im Auto Tee um uns aufzuwaermen!

Hier auf den Bild zu erkennen wir kalts in der Frueh war! Da hilft immer nur eines, Tee trinken und hoffen das die Sonne bald raus kommt um uns zu waermen!


Weiter ging unsere Reise Richtung Aoraki (in Maori) oder Mt.Cook! Dies ist der hoechste Berg in Nz, mit 3700irgendwas Metern!

Wir sind nicht ganz hingefahren, weil ausser Mehrtaegige Wanderungen gibts da nicht viel zu tun, und dafuer sind wir einfach nicht ausgeruestet!

Aber wir haben in seinem Schatten gecampt, am wohl schoensten Gratiscampground von Neuseeland!!!!!!!!

Der See ist Lake Pukaki und ist einer der grossen Stauseen die das Land mit Energie versorgen, hat wegen der vielen geloessten Teilchen im Wasser eine Traumhafte Farbe und ist einfach ein super Platz um die Landschaft zu geniessen!

Hier sieht man Jansi beim faul rumsitzen und ein bissi Drachensteigen lassen! Der Pulpo- Drache kommt aus China und is einfach super fetzi!


Am Abend wie dann die Sonne hinter den Berggipfeln verschwunden is, is es ganz schoen frisch geworden und wir haben uns ins Auto verzogen, Kocher vor der Autotuer und aus dem Auto heraus unser Luxusdinner zubereitet! (ein Nudelsnack mit Salat)!

Aber der Blick auf den Mt. Cook wird am Abend einfach immer schoener- mit Kitschi-rot........................


Auf diesem Bild ist Carinchen bei den Clay Cliffs zu sehen! Das ist ausser der guten Thermik fuers Segelfliegen die einzige Atraktion, die Omarama zu bieten hat.
Da hat sich abwechselnd in Schichten grober und feiner Sand ueber lange Zeit aufgeschichtet und dann durch eine Erdplattenverschiebung (oh wie ich Geologie doch Liebe!!) eine klippe gebildet. So jetzt wenns dort stark regnet loest sich das gestein unterschiedlich stark und dann kommt das dabei raus... Der findige Grundbesitzer hat natuerlich leich 5 Dollar pro Person eintritt verlangt, und so wie die Leutet dort in der saison aus und ein stroemen gibt das gutes Taschengeld.... aber nicht von uns hihi!








Von dort aus gings weiter zu den grossen Stauseen, die fuer ein Drittel des NZ Stroms sorgen.

Da wars leider sehr windig und Kalt mit kurzen Nieseleinlagen => ein Gameboy Kontest zwischen CArina und mir! Ueber das Ergebnis reden wir besser nicht :(

In der Nacht hat dann der wind komplett aufgehoert und Carina hat mal probiert eine kleine Kostprobe des allnaechtlichen Sternenhimmels einzufangen.

Die Lichtverschmutzung ist in vielen Teilen von Neuseelnad noch nicht so schlimm und daher ein wahres sternenmeer!

Aber sternschnuppen haben wir bis jetzt erst zwei gesehen.... so muessen wir eben selbst dafuer sorgen, das unsere wuensche in erfuellung gehen :)




Wieder an der Kueste haben wir einen Stopp bei den Moeraki Bolders gemacht. Da erspar ich euch lieber den Geologieunterricht (wuerg!).

Jedenfalls sind dort am Strand ca. 30 total runde (teils schon zerbroeselte) Steinkugeln im Sand eingegraben.

Das sieht nicht nur cool aus sonder gibt auch irgendwie eine interessante Stimmung.

Leider waren bei diesem Besuch im Gegensatz zu unserem letzten ca. 100 Touristen mit uns dort (damals 2)!

Das war dann weniger cool, auf das Bild warten zu muessen, hat aber den Vorteil, das jede menge Leute da waren, die von uns ein Bild machen konnten, so wie dieses.



Soda, und schon sind wir auf der Otago Peninsula bei Dunedin. Herrliches Fleckchen Erde mit wunderbaren Meerblicken und auch Stadtpanoramen (die sind aber nur halb so schoen)...

Nachdem wir die Abgelegenheit von der Stadt genutzt haben, indem wir dort wild campten, sind wir frueh auf um ein paar Tracks zu gehen. Das Bild is vom Chasm and Lover's Leap Track mit auf ein kleines inlet. Gottseidank hats da das Wetter endlich wieder mal gut mit uns gemeint.




Da is auch das Letzte Bild fuer diesen Eintrag. Was waere Neuseelnad ohnen Seine Schafe!?

Wie man unschwer erkenn kann sieht man hier ein Wollschaf das kurz vor der Scaerung steht. wenn man bedenkt, das jetzt immer kaelter wird ist das eigentlich schon sehr gemein, aber dadurch produziert das schaf dan noch schneller neue wolle.

Nur so nebenbei, in den 90'ern gabs in NZ ca 50.000.000 Schafe auf 3.800.000 Einwohner!!!
Inzwischen hat sich das schon etwas geaendert, weil immer mehr Touristen in das Land stroemen (immer mehr Deutsche, darum gehts der Deutschen Staatskasse auch so schlecht) und jetzt sind es nur noch ca. 28.000.000 Schafe auf fast 4.000.000 Neuseelaender.

Aja und Lamm haben wir da auch schon gegessen, bei unseren Putzchefs in Paekakriki, aber da die anscheinend beim Kochen genauso gut organisiert waren, wie beim Hostel, wars schon kalt als wir es aszen.

Aber wer bekommt schon bei dem lieben Anblick Hunger?

Soda, das wars fuer diesmal.

Jetzt heisst es fuer uns wieder neue Fotos machen....

Bis dann Liebe Gruesse, Carinchen und Jansi

Samstag, 2. Februar 2008

Von Auckland nach Cape Reinga

Hallo, meine Lieben!
Diesmal gings fuer uns in den hohen Norden, soweit das hier moeglich is, bis ans ferne Cape Reinga!
Aber lasst uns mal am Anfang beginnen! Erstmal raus aus Auckland und dann ein schoenes Fleckchen fuer unsere erste Nacht suchen, eine Regional Park- die sind immer schoen, einfach und mit viel gluck auch gratis......
Wir haben einen gefunden in den eine Regatta war und dadurch genug los und wir konnten ganz ungestoert ueber Nacht dort parken, nett spazieren und die Seele baumeln lassen......(hier zu sehen Jansi am Strand mit den Seegelbooterl im Hintergrund)


Naja, in der Frueh hat uns dann leider doch die Rangerin gefunden und wollte
uns dann natuerlich 20$ fuer die Nacht verrechnen.....aber der Jansi hat der armen Frau gar keine Chance gelassen auch nur zu Luft zu kommen, geschweige denn einen Muks zu sagen! Er hat darauf bestanden, dass es kein "campen" war sondern, ein "over night parking" und das kostet dann ja auch nur 5$- die haben wir dann auch gezahlt!



An Jansis Geburtstag is es dann in der Frueh erstmal nach Warkworth gegangen und da haben wir den beruehmten Kauri Walk in angriff genommen!
Kauris sind ziemlich alte, ziemlich riesige Baueme, die leider hier zum Grossteil abgeholzt wurden.
Frueher von den Maoris um riesige "Wakas", also Kanus daraus zu schnitzen, spaeter dann fuer den Import nach Europa, machen ziemlich gute Moebel....
Ein sehr imposanter Spaziergang zwischen den Baumriesen!


Dann gings noch weiter nach Waipu- einem klitzekleinen Ort der eigentlich nicht besonders viel zu bieten hat, ausser einen besonders netten Hoehle!
Und so sind wir wieder mal unter die Erde gestiegen.
Diese Hoehle war besonders Matschi- Gatschi, aber zum Glueck sind wir nicht geflogen (im Gegensatz zu den meisten anderen), dann musste man durch einen kleinen Bach in der Hoehle warten und dann, wenn man die 2te Gatsch- Steigung ueberwunden hat, dann wird man belohnt......
Mit tausenden kleinen Lichtern die an der Hoehlendecke und den Seitenwaenden kleben, sehr schoen! (hier zu sehen, Jansi- mein kleiner Hoehlenforscher)







"Gloworm", Wuermer die am Arsch gluehen, mit diesen Licht Insekten anlocken, die dann in ihren klebrigen Faeden gefangen werden! (klingt vielleicht etwas seltsam- is aber sehr, sehr schoen zum anschaun)! (wie man auf den Bild sehen kann, nur so zehntausendmal mehr davon...)



Von Waipu gings dann nach Whangarei, der groessten und auch aeltersten Stadt in der Gegend! Hier gabs shopping, ein paar nette Spaziergaenge (nativ Forest und zum Wasserfall) und dann gabs hier noch eine charmante Nacht auf einer Restarea mitten in der Stadt (stellt euch vor, keiner hat uns gestoert)


(hier zu sehen der Querschnitt des Stammes eines Silverfern, auch der sehr schoen)

Von da an gings dann weiter in den Norden, vorbei an der winzigen Ortschaft Kawakawa, die eigentlich nicht erwaehnenswert waere, wenn da nicht ein besonderes Kuenstler hingezogen waere.......Friedensreich Hundertwasser!

Und ihm hat Kawakawa auch die beruehmtesten Klos in ganz Neuseeland zu verdanken- hier bleibt echt jeden stehen zum pinkeln (dass heisst manchmal is auch der ein oder andere Reisebus hier) und auch wir waren!
(hier ein Foto mit Jansi und den Hundertwasserklos und seinen Tip Top Eis)

Weiter gings dann zu Bay of Islands, und da war Paihia unser Ziel!

Eine sehr schoene Gegend, mit einem erstaunlich ruhigen und warmen Meer (Neuseelandische Verhaeltnisse versteht sich) und wir haben hier gemuetlich die Seele baumeln la
ssen und haben uns sogar eine Nacht am Campingplatz gegoennt!

Sehr nett, war direkt am Wasserfall und am Abend gab es
Fisch aus dem Fish and Chips- Shop!(und wer sich ueber das Bild wundert, Jansi ist zu den Rugby- Spielern uebergegangen)
:)



Und dann gings nach noch einen Tag am Strand auch schon bis ans Cape!


Der erste Stop waren die riesigen Sandduenen in Te Paki!

Die waren echt riesig und der Sand war ganz, ganz weic
h! Und weil wir so frueh dort waren (okay, ich gestehe, wir sind vor Ranger im Campground gefluechtet), waren auch fast keine anderen Leute da- und somit auch keine andern Fussspuren, schoen!

Und die Fuesse haben wir uns auch nicht verbrannt! ;)

Dann gings ueber 20 weiter km Schotterstrasse hinaus zum Cape Reinga!

Und dass fand ich dann ganz schoen
beeindrucken. Leider hatten wir nicht ganz klare Sicht, an klaren Tage kann man die 60km bis zur naechten Insel sehen, aber trotzdem!
Immerhin kann man gut erkennen das die 2 Meere an Cape Reinga zusammenstossen, die Tasman See und der Pazifik!



Leider is es nicht ganz so charmvoll wie frueher wohl mal, die bauen da im Moment alles um, wege den vielen Tousisten und naja, das nimmt wohl ein bissi vom Charm!

Mir hats trotzdem sehr gut gefallen, aber ich war froh wie wir diese furchtbare Gravelroad hinter uns gebracht haben!

(Wir haben auch
glatt einen Schraben von der Bremsanlage verloren, haben dass dann in der naechsten Werkstatt reparieren lassen- fuer 5$!!!!)








Und dann gings auch leider schon wieder
retour.........aber mit einem kleinen Zwischenstop!

Wir waren noch mal caven in Waipu (die Gloworms gefallen uns einfach zu gut) und dann sind wir noch nach Karekare gefahren, zwar einer der beliebtesten Auckland Straende, trotzdem wenig los!

Hier zu sehen sind wir in einer Swimming Hole, in der wir dann doch nicht schwimmen waren! (wir haben das wilde Meer vorgezogen)

Und am Ausichtspunkt haben wir dann die heutige Nacht verbracht und haben den Sonnenuntergang bestaunt!


Ich hoffe es hat Spass gemacht, bis zum naechsten Mal!
Jansi und *carinchen*