Freitag, 9. Mai 2008

ISLAND STYLE

Hallo, meine Lieben!

Ich moechte Euch diesmal herzlich zu unserer Island Tour durch den Parcific einlanden.......


Los gehts mit Tonga, und hier gleich mit "The beginning of Time", wie dieses Steindings hier genannt wird!

Es ist, wie ihr wohl alle sehen koennt, ein Steintor. Aber keiner weiss so genau, wer dieses Ding auf Tongatapu gebaut hat und was es sein soll!
Man kann gewisse Sternenkonstelationen zu bestimmten Tagen im Jahr darueber sehen, aber
vielleicht war es auch einfach nur ein Stadttor......keiner weiss es so!

Auf jeden Fall wenn man bei diesen Tor den Sonnenaufgang bewundert, is es sozusagen der "erste", da Tonga ja direkt an der Datumsgrenze liegt und immer als erstes einen neuen Tag beginnt!

(Aja, ich bin natuerlich auch noch auf den Bild, fuer alle die es noch nicht bemerkt haben!!!!!)

Unser naechster Stopp auf der Inseltour waren diese durchaus beeindruckenden "Blowholes"!


Da die See an diesen Tag sehr unruhig war is das Wasser bis zu 30m durch kleine Loecher nach oben gedrueckt worden, danach ist dann noch die ganze Welle gekommen!

War echt super!
Was ihr leider hier nicht sehen koennt, war das die ganze Kueste von diesen Blowholes uebersaeht war! Soweit man links und rechts sehen koennte, hat es gespritzt und geschaumt!

2 Tage spaeter waren wir bei ruhiger See nochmal da, viel untoller, aber die Locals haben
in diesen Becken nach Muscheln gesucht!

Zu den Blowholes sind wir geradelt, ich muss euch sagen, Jansi und ich haben die Groesse von Tongatapu eindeutig unterschaetzt!


Waren gut 55km an diesem Tag unterwegs, auf einen 20kg Rad, auf den wohl schlechtersten Strassen ever! (werden mit alten Korallen belegt)!

Und dann is uns das Wasser ausgegangen! Und weil das Wetter so schoen war hatten die meisten Shops zu! (wer will schon bei strahlenden Sonnenschein arbeiten)!

Ich war kurz vorm explodieren, mit hochroten Kopf vor Hitze und dann haben wir doch noch einen gefunden...........ja, das hinter mir ist
der Shop und er hatte herlich kalte Getraenke!!!!!!!

So, zu dem naechsten Bild einen kleine Erklaerung!


Man kann hier mal gut das traditionelle Haus in Tonga sehen, eine kleine Huette oft aus Holz und hinten 2tes Haus mit Klo! (10 Kinder sind hier ganz normal, da braucht man extra Platz- ausserdem schlafen Brueder+ Schwestern nie im selben Raum)!


Diese riesen Dinger im Vordergrund sind "Tappa"!
Das ist ausgeklopfte Rinde vom Mulburry Tre
e, die dann mit Naturfarbe von Mangroven eingefaerbt und bemalt wird!

Das ausklopfen der Rinde kann man in Tonga den ganzen Tag hoeren und dann liegen diese Riesendinger immer und ueberall zu trocknen!
Je wichtiger der Anlass, desto groesser das Tappa!



Bevor wir Tonga verlassen haben, goenntn wir uns noch einen Kulturabend. Da gab es neben einem sehr gutem buffet (roher Fisch in Kokusnusscreme, seealge Tonga, Pulpo usw) auch eine sehr gute TAnz vorfuehrung!
Zu dem Buffet noch mal Kurz; da hat unsere Guide schon einen Schlachtplan ausgearbeitet gehabt, weil es von dem Essen nur begrenzt gab und er wollte, das wir alle was bekommen. Das sah dann so aus, das alle aus dem hostel beim wort Amen des Vorbeters aufgespungen sind und wie wild zum Buffet. Sah echt lustig aus!!
Zum Abschluss gabs noch eine Feuershow!!! Echt Heiss!


Dann hiess es auch schon wieder bye bye Tonga und auf nach Samoa!




Einmal In Samoa gelandet und ein paar Stunden geschlafen, haben wir schon Apia erkundet und da kann man mit seinen Blicken einfach nicht an den Farbenfrohen Bussen vorbei. Man beachte, dass es sich in echt um alte LKW handelt, denen ein toller aber nicht sicherer Holzaufbau verpasst wurde. so was is dann fuer 30 Leute zugelassen, wird mit ueber 60 bepackt und is dann 1 1/2 Stunden ueber die Insel unterwegs.
Kuschlig und ein Erlebnis fuer sich :)




Nach ein paar Tagen mit kleinen Ausfluegen und Souvenirshopping, inklusive der ersten Magen DArm verstimmung, dann auf die Suedseite Upolu's wo uns schoene Straende uns viele Korallen, mit darin versteckten Fischen, erwarteten. Sehr erholsam! Sehr Ruhig!
Fuer das Bild bin ich auf den naechstgelegen Huegel gekraxelt. Von dort kann man schoen die Riffkante sehen. (dort wos weiss schaeumt)



Die Samoaner sind ja nicht gerade fuer ihren Arbeitseifer beruehmt geworden (eher fuer gute Rugbyspieler) , aber zu ihrer Verteidigung muss man sagen, das das wetter auch eher zum rasten einlaedt!
Auf diesem Bild auch zu sehen. Typisch Samoa! Das "Fernsehkammerl" (uebrigens hochmodern fuer samoa) is eine Strandfale und unterscheidet sich vom urspruenglichen, und zum teil immer noch im Einsatz befindlichen Hausbau nur durch seine Groesse. Faul sein kann so schoen sein!


Es Gibt in Samoa nur einmal die Woche wo Puenktlichkeit zaehlt und das is am Sonntag beim Kirchgang.
Da koennen die Dorfbewohner ansonsten auch noch so herumlafen, aber am Sonntag wird das weisse Festgewand angezogen, kraeftig in die Kirchenkassa eingezahlt (wird ja schliesslich auch laut vorgelesen wer vielviel gespendet hat) und gemeinsam geschwitzt gesungen und gefeiert!

Es is auf jeden Fall ein Erlebnis und ereignis, was bei keinem Samoabesuch fehlen darf!

Carinas Sitznachbarin hatte mit ihr mitleid und hat deswegen gleich fuer beide gemeinsam gefaechert.
Der geflochtene Faecher uebrigens ein must have fuer jeden Samoaner/-in der was auf sich haelt.



Einen Daytrip haben wir zum To Sua Ocean Trench gemacht.
Da is ein ca.30 meter tiefes, 30m durchmesser Loch im Boden in etwa 100m Entfernung vom Meer. Durch eine Hoele sind sie verbunden und man spuehrt das Wasser rein und rausrauschen. is dann wie ein leichter sog...

Der Einstieg wurde etwas entschaerft, und es giebt jetzt statt einer Strickleiter ein normale. da es aber kein Gelaender gibt und man oben um Die Leiter seigen muss is es trotzdem noch ein Nervenkitzel.

Drinne dann zu schwimmen und nach oben zu sehen is es auf jeden Fall wert!!



Nach einem Zwischenstop in Apia fuer eine Nacht sind wir mit der Faehre nach Savaii, die zweite insel gefahren. Dort is zu beginn des letzten JAhrhunderts ein Vulkan ausgebrochen, hat ein dorf vernichtet und eine deutlich sichtbare Spur hinterlassen.
Die Leute scheint das allerdings nicht zu stoeren, wei auch damals keiner ums leben gekommen is und haben sich bei den fruchtbaren Boeden wieder angesiedelt.
Sieht halt etwas gewoehnungsbeduerftig aus...




Weils sonst nicht besonders viel zu tun gab, hab ich mir Arbeit gesucht und jede Menge Kokosnuesse geknackt.
die jungen gruenen gehen besonders schwer auf, dafuer sind sie aber herrlich zum trinken. Hat auch gleich den Vorteil des sparen gehabt und is auch noch gesund!
Wie ein NAturisostar im formschoenen Bio behaelter.
Ich mag Kokosnuesse! und Carina sichtlich auch!



Weil wir gerade beim leiblichen wohl sind;
Da hab ich noch ein Bild mit den typischen Gerichten von Samoa. Fisch (in dem FAll frischer Tunfisch) in Kokosmilch gekocht und das gruene ist Palusami ( junge Taroblaetter mit kokosmilch). Alles natuerlich im Umu (erdofen) gekocht. Dazu gibt es wie zu allem anderen Taro und Kochbananen.
Spanferkerl haben wir uns kein ganzes gekauft...
Also keine Diaet auf lange sicht und auch eine gute erklaerung, warum die Samoaner so dick, ich mein stark sind.







Jeder schoene Inseltrip geht mal zu ende und so auch dieser. Aber es gibt bald ein Wiedersehen in LA!

Bis dann Bussi, eure Weltenbummler!